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Die Welt der Bunker

Eine Veranstaltungsreihe mit dem EL-DE-Haus, der Kunst- und Museumsbibliothek / Rheinisches Bildarchiv

Kölner Bunker
Die Fotoausstellung 'Kölner Bunker' ist einerseits das Vorhaben, die Betonburgen als Zeugen eines grauenvollen Luftkrieges zu dokumentieren und gleichzeitig der Versuch, Atmosphärisches sichtbar zu machen. Es werden ca. 50 großformatige, aktuelle Fotos vom 27.09 bis 19.11.2006 im NS-Dokumentationszentrum EL-De-Haus zu sehen sein. Dazu wird eine ca. 120-seitige Publikation erscheinen.
Eröffnung: Mittwoch, 27. September, 19 Uhr
Ausstellungsdauer 27.9. - 29.11. 2006, im EL-DE Haus, Appellhofplatz 23-25, 50667 Köln
Öffnungszeiten: Dienstag-Freitag, 10-16 Uhr, Samstag, Sonntag, 11-16 Uhr
A-115010    Ausstellungsraum im EL-DE-Haus, Appellhofplatz 23-25

Bunkerführungen
Seit 1941 werden in den Städten mit kriegswichtiger Industrie im 3. Reich zuerst Tief- später überwiegend Hochbunker gebaut. Die Hochbunker waren während der Bombenangriffe der Alliierten Luftflotten die einzig – zumindest einigermaßen – lebenssicheren Aufenthaltsorte. Der Aufenthalt in Ihnen war wenig spektakulär war, die traumatischen Erinnerungen der Nutzer hingegen von immenser Bedeutung. Die vier Führungen werden mit verschiedenen Bunkern aus dem 2. Weltkrieg und Luftschutzanlagen aus der Zeit des Kalten Krieges bekannt machen und Antworten auf eine Vielzahl von Fragen zu geben versuchen.
Bitte melden Sie sich zu den einzelnen Führungen bei der Volkshochschule. Telefonisch unter 0221 221 93 580, per Fax: 0221 221 93583 oder per E-Mail: andrea.pohlmann-jochheim@stadt-koeln.de an.

Eine Zeit-Seeing Tour zur Geschichte und Gegenwart der Angst
Bunkertour mit Martin Stankowski und den Talking Horns
Bunker sind Objekte der Erinnerung, Relikte aus Krieg und Zerstörung. Die meisten im zweiten Weltkrieg errichtet, einige im kalten Krieg wieder fit gemacht, waren sie die Verheißung für den Fall der Not, Höhlen der Hoffnung. Sogar für den Fall der atomaren Katastrophe wurden Bunker gebaut, nicht für alle, aber doch Garantie zum Überleben - für 72 Stunden. In Köln sind heute noch mehr als 100 Bunker bekannt: Hochbunker, Tiefbunker, die man nicht sieht und von denen man nichts weiß, private Bunker unter Wohnhäusern oder hinter Spiegelfassaden. Manche Bunker sind umfunktioniert für den Friedenseinsatz: Kulturzentrum oder Jugendtreff, Lagerort oder exklusiver Wohnraum für Singles. Wo sind sie? Wie sehen sie aus? Was wird aus ihnen? Die Talking Horns, das sind  Achim Fink, Bernd Winterschladen und Andreas Gilgenberg eröffnen faszinierende Klangwelten und Martin Stankowski wird von der Geschichte und Gegenwart dieser Orte erzählen.
A-115015    Treffpunkt: Römisch-Germanisches-Museum, Roncalliplatz, Haupteingang
Sonntag, 22. Oktober, 12 - 17.15 Uhr, 36,- € |

 

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